Faire VHS Berlin

Von | 19. Dezember 2022
Unsere Kernforderungen:
Angstfreie Kommunikation, faires Konfliktmanagement

 

Folgende grundsätzlichen Ziele sollten an allen Berliner Volkshochschulen Wirklichkeit sein.
a. Kommunikation auf Augenhöhe
b. Fachliche Anregungen von Kursleitenden einbeziehen
c. Frühzeitiges Besprechen von Problemen und Konflikten
d. Recht auf Anhörung der Kursleitung bei Konflikten im Beisein einer Vertrauensperson
oder der Kursleitenden-Vertretung – schon auf niedrigem Eskalationsniveau
e. Entschärfen eines größeren Konflikts durch Angebote zur Mediation
f.  Feedback und Verwarnung, bevor Konsequenzen beschlossen werden
g. Transparenz bei Beschwerden von Teilnehmenden über die Kursleitung:
KL wird informiert und kann Stellung beziehen, Beschwerden als Chance für
Verbesserungen sehen
h. Angstfreie Beschwerdemöglichkeiten für Dozent:innen
i. Offene Fehlerkultur: Fehler kommen vor, werden zugegeben und nicht sofort sanktioniert.
j. Weiterbeschäftigung nach Krankheit, Reha, Elternzeit, Pflegezeit als Standard
k. Gute Zusammenarbeit mit den Kursleitenden-Vertretungen
l. Weiterbeschäftigung im Rentenalter auf Wunsch der Dozent*innen
Weiteres Vorgehen
Als ersten Schritt haben wir uns an die Gesellschaft zur Förderung der Volkshochschulen in Berlin gewandt, um gemeinsam eine interaktive Veranstaltung (z.B. Worldcafé) zu planen und damit die Idee unter interessierten Akteur:innen zu verbreiten. Die Antwort steht noch aus. Zudem sollte das Thema später an den einzelnen Volkshochschulen eingebracht werden.

 

Das Positionspapier Neun Punkte für eine Faire Volkshochschule Berlin ist hier zu lesen.