Aktuelles

  • Protestbrief an die Senatsverwaltungen über die Honorarhöhe bei Selbstvertretung nach Krankheit
    Die Senatsverwaltung für Bildung hat uns ihre neue Rechtsauffassung über die Honorarhöhe bei Selbstvertretung nach Krankheit mitgeteilt. Diese Position bedeutet einen groben Einschnitt in bisherige Rechte und eine (Teil)Aufkündigung unserer letztjährigen Vereinbarung zur Verbesserung der sozialen Situation der Dozent:innen. Hier findet ihr den gemeinsamen Protestbrief der Berliner VHS-Dozent:innenvertretung und von ver.di an die Verhandlungsspitzen der ...
  • Änderung bei der Honorarausfallszahlung im Krankheitsfall
    Die Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung informiert: Liebe Kolleg*innen, wir informieren euch heute über eine wichtige Änderung bei der Honorarausfallszahlung im Krankheitsfall. Die Senatsverwaltung für Bildung kommt laut Scheiben vom 1. 3. 2022 (siehe Anhang) zu einer neuen Rechtsauffassung, die konträr zur alten ist. Bisher gab es bei Krankheit nach den Karenztagen 80% des vereinbarten Honorars, und wenn statt einer Vertretung ...
  • Vollversammlung vom 6.11.2021
    Auf der Online-Vollversammlung vom 6.11.2021 wurden folgende Beschlüsse gefasst. 1. Arbeitsauftrag für die amtierende Berliner VHS-Doz.vertretung 2. Berlinweite Zusammenarbeit Das nächste Treffen mit den bisher neu gewählten bezirklichen Kursleitenden-Vertretungen findet am Freitag, 10.12.2021 online statt. Von 16 bis 18 Uhr. Anmeldung für alle interessierten VHS-Dozent:innen (Name, VHS, Programmbereich) unter dozvertretung-VHS-berlin@gmx.de
  • Keine Gesichts-Screenshots mehr in BAMF-Kursen notwendig

    Gute Nachrichten vom BAMF: Screenshots mit Gesichtsfotos als Teilnahme-Nachweis in Onlinekursen sind ab 1. Juli 2021 nicht mehr erforderlich. Es besteht jetzt auch die Möglichkeit, Screenshots mit schwarzen Kacheln zu übermitteln. Wichtig ist nach wie vor, dass die Klarnamen in lateinischer Schrift gut lesbar sind. Was bei den Alternativen zu den Gesichts-Screenshots zu beachten ist, wird aus dem  Traegerrundschreiben  vom 24.06.21 Anlage 2 ersichtlich.

  • Höhere Honorare und bessere soziale Absicherung

    Zusammen mit einer Delegation der Berliner VHS-Dozent:innenvertretung hat ver.di mit dem Senat lange und konstruktive Gespräche geführt. Das Ergebnis ist ein Gesamtpaket mit deutlichen Verbesserungen sowohl in der Vergütung als auch in der  sozialen Absicherung.

    Der Berliner Senat und ver.di haben am 24.6.2021 eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht. Das Ergebnis wird in der Ausführungsvorschrift VHS Honorare (AV) umgesetzt, die zum 01.01.2022 in Kraft treten soll.

  • Antwort vom BAMF auf den Brief über die Screenshots
    Das BAMF hat auf den Brief vom 4.5.21 über „Screenshots in Online-Integrations- und Berufssprachkursen“ am 25.05.2021 eine Antwort geschickt. Initiator:innen des Briefs ans BAMF sind einige Berliner Kolleg:innen in Zusammenarbeit mit der Vertretung der VHS-Dozent:innen. In ihrem Antwort schreibt Frau Saumweber-Meyer für das BAMF u.a., dass „die Anwesenheit neben Screenshots auch auf andere Weise erfolgen könne“; ...
  • Ein audio-visueller Beitrag zum Kampf für unsere Sozialabsicherung
    Der Gewerkschaftliche Aktionsausschuss und der ver.di-Bezirk Berlin haben eine Diskussionsveranstaltung mit Kandidat:innen von SPD, DIE LINKE, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus organisiert. Sie fand am 29.4.2021 statt und das Thema war der Kampf gegen die prekäre Arbeit in Zuständigkeit des Landes Berlin. Am Anfang haben die betroffenen Arbeitsbereiche ...
  • Screenshots in Online-Integrations- und Berufssprachkursen
    Seitdem die BAMF-Kurse auch online stattfinden, muss die Anwesenheit der Teinehmenden anders belegt werden als mit ihren Unterschriften. In den meisten Fällen müssen die Lehrkräfte täglich  einen screenshot der Anwesenden aufnehmen. Diese Praxis steht schon lange in der Kritik  u.a. aus Datenschutzgründen.  Ein stärkerer Protest hat sich aber gebildet, als die Kursträger wegen neuerer BAMF-Mitteilungen ...
  • Gute Nachrichten aus dem Hauptausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus

    Auch der Hauptausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus unterstützt das Anliegen „Mehr soziale Sicherheit für Volkshochschul-Dozent*innen“! Am 17.02.2021 hat er damit den vorherigen einstimmigen Beschluss des Bildungsausschusses bekräftigt. Der Senat hat jetzt die Aufgabe, bis Mitte April und in Teilbereichen bis Mitte Mai unsere Themen zu bearbeiten und einen Lösungsweg vorzuschlagen. 

    Die Berliner VHS-Dozent*innenvertretung und ver.di setzen weiterhin auf eine Verhandlungslösung zwischen dem Senat und der Gewerkschaft ver.di für eine bessere soziale Absicherung. Es soll ein Rahmenvertrag wie in Bremen vereinbart werden, wenn auch vorerst unterhalb des Tarifvertragsniveaus. In dem Beschluss des Hauptausschusses heißt es dazu ergänzend: „Für den Fall, dass eine Rahmenvereinbarung nicht möglich ist – welche anderen Lösungsinstrumente sieht der Senat, um die unter III. genannten Vorschläge mit der Gewerkschaft umsetzen zu können?“  Die Berliner VHS-Dozent*innenvertretung und ver.di wollen alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen und uns nicht weiter auf die lange Bank schieben lassen.

  • Arbeitsgericht weist die Klage unserer Kollegin Inez ab

    Das Arbeitsgericht hat auch in der zweiten Instanz die Klage unserer Kollegin Inez* abgewiesen und festgestellt, dass VHS-Dozent*innen mit ihrer abgestimmten Kursplanung keinerlei vertragliche Bindungen eingehen, selbst klare mündliche, gar per E-Mail getroffene Vereinbarungen oder auch die  (früher übliche) namentliche Nennung im VHS-Programm können der im öffentlichen Dienst gebotenen „Schriftform“ nicht genügen.

    Daher muss jetzt der Senat die Honorarverträge endlich rechtlich absichern. Anscheinend „kann“ ein Gericht nicht heilen, was die Politik bislang versäumt hat.