Aktuelles

  • Arbeitsgericht weist die Klage unserer Kollegin Inez ab
    Das Arbeitsgericht hat auch in der zweiten Instanz die Klage unserer Kollegin Inez* abgewiesen und festgestellt, dass VHS-Dozent*innen mit ihrer abgestimmten Kursplanung keinerlei vertragliche Bindungen eingehen, selbst klare mündliche, gar per E-Mail getroffene Vereinbarungen oder auch die  (früher übliche) namentliche Nennung im VHS-Programm können der im öffentlichen Dienst gebotenen „Schriftform“ nicht genügen. Daher muss jetzt der Senat die Honorarverträge endlich rechtlich absichern. Anscheinend „kann“ ein Gericht nicht heilen, was die Politik bislang versäumt hat.
  • Aktion vor dem Arbeitsgericht am Dienstag, dem 9. Februar 2021
    ver. di und die Vertretung der Berliner VHS-Dozent*innen organisierten am Dienstag, dem 9. Februar 2021, um 9 Uhr eine Kundgebung unter Pandemie-Bedingungen vor dem Arbeitsgericht am Magdeburgerplatz.  Um 10:15 Uhr wurde dort der Prozess von unserer Kollegin Inez Sand gegen die VHS Friedrichshain-Kreuzberg  zweitinstanzlich fortgesetzt. Inez Sand war 27 Jahre arbeitnehmerähnlich bei der VHS Friedrichshain-Kreuzberg tätig ...
  • Sitzung im Bildungsausschuss am 21.01.21
    Für die Berliner VHS-Dozent*innen war das, was am 21.01.21 im Bildungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses beschlossen wurde, erfreulich und auch ungewöhnlich: der gesamte Bildungsausschuss hat mit allen Fraktionen einstimmig dafür votiert, den Parlamentsbeschluss vom Juni 2020 "Mehr soziale Sicherheit für Volkshochschul-Dozent*innen" weiterzuverfolgen. Der Ausschuss hat hierzu eine "Protokollnotiz" verfasst, die an den Hauptausschuss des Parlaments übermittelt wird. Im Hauptausschuss wird am 17. Februar schlussabgestimmt, ob die Senatsverwaltung sich auf Verhandlungen mit der Gewerkschaft (ver.di) über eine Rahmenvereinbarung zur sozialen Absicherung einlassen muss. Die Aussprache im Bildungsausschuss kann hier (ab 2:23 Min.) gehört und gesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=XfjQvwXOMn0&list=PLgqUxMeOmFHz3dxbD-zR7kbuaJbeB9SWD
             
  • ver.di-Aktion am Montag, dem 18. Januar 2021, vor der VHS Schöneberg
    Im Bildungsausschusses des Abgeordnetenhauses entscheiden die Parteien in der kommenden Woche auch über die seit vielen Jahren formulierte Verbesserung der sozialen Situation der VHS-Lehrenden. Gemeinsam mit Betroffenen hat ver.di daher am Montag, dem 18. Januar 2021 zu einer corona-konformen Mini-Kundgebung eingeladen.
    Die Aktion vor der VHS Schöneberg am Barbarossaplatz war  für 30 Sekunden im Nachrichtenblock der Abendschau von rbb zu sehen.
  • Pressemitteilung von ver.di zur 2. Minikundgebung
    Die Vertretung der VHS-Dozent*innen und ver.di protestieren am Montag, den 18. Januar, zwischen 10:00 und 12:00 Uhr, vor der VHS Schöneberg, Barbarossaplatz 5, mit einer corona-konformen Minikundgebung und lebensgroßen Pappfiguren für unsere Forderungen.  Über eine Rahmenvereinbahrung fordern wir eine elementare Absicherung: den Anspruch auf Weiterbeschäftigung nach Krankheit, Elternzeit, Pflegezeit und Erhalt des Unterrichtsvolumens. Die Coronakrise ...
  • Presseecho der Aktion am 13.1.21 vor dem Roten Rathaus
    Am 13.1. Vormittag fand vor dem Roten Rathaus die erste Aktion für die Verbesserung der sozialen Absicherung der  VHS-Dozent*innen statt. In der Mittagsausgabe von Rbb 24 (13.1.21, 13 Uhr) kam unser Thema und ebenso im Abendschau von rbb24 mit einem längeren Beitrag.   Am 11.1. hat ver.di zu einer Pressekonferenz eingeladen und zwei Artikel über die Arbeit an ...
  • Soziale Ungerechtigkeit für Berliner VHS-Lehrkräfte endlich beenden
    ver.di-Aktion von VHS Dozentinnen und Dozenten für mehr soziale Absicherung vor dem Roten Rathaus. Ein Handvoll Aktivist*innen von ver.di und der Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung, dazu ein paar Pappfiguren, die stellvertretend für viele hundert VHS-Dozierende stehen und ein paar Wortbeiträge für die Passant*innen für dem Roten Rathaus: Mit dieser Corona-konformen Performance haben am heutigen ver.di und Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung das erste Zeichen dafür gesetzt, dass die VHS-Lehrenden endlich korrekter beschäftigt und besser sozial abgesichert werden.
  • Ö-Töne: Nutzung für Soziale Medien und PE
    Die folgenden O-Töne als PDF zum Download   Aktion Soziale Absicherung für VHS-Dozent*innen 1/2021 Ö-Töne: Nutzung für Soziale Medien und PE Die folgenden Zitate stammen nur von arbeitnehmerähnlichen Berliner VHS-Dozent*innen, die von dieser Arbeit hauptsächlich leben. Wir widmen uns in der Aktion “Soziale Absicherung für VHS-Dozent*innen” drei Themen Krankheit Prekäre Beschäftigung/ Angst/ Willkür Familie Das war unser vorgeschlagener Rahmentext für die Protestmails: „Obwohl ich seit ...
  • Protest vor dem Roten Rathaus, am Mittwoch 13.01., 10-12 Uhr

    Vor der Sitzung vom  21. Januar des Bildungsausschusses  im Berliner Abgeordnetenhaus, der sich erneut mit dem Thema VHS beschäftigen wird, führen die Vertretung der Berliner VHS-Dozent*innen und ver.di zwei Protestaktionen durch. Die erste findet am Mittwoch 13.01., 10-12 Uhr vor dem Roten Rathaus statt. Angesichts der Schwere der Corona-Pandemie ist es nicht möglich, eine Demo zu veranstalten, sondern wir werden eine Mahnwache von wenigen Kolleg*innen mit Masken und Abstand durchführen. Eine breitere Teilnahme ist nicht möglich. Wir bitten aber alle Kolleg*innen und Interessierte, die Information über diese Aktion über die eigenen Verteiler, Kanäle und Bekanntenkreise zu verbreiten. Die Vertretung der Berliner VHS-Dozent*innen und ver.di engagieren sich, damit unsere Aktionen ein großes Presseecho haben werden.  Macht mit, ihr könnt dazu beitragen.

    Zur persönlichen Situation der VHS-Kolllg*innen bei Krankheit und Reha könnt ihr hier eine Auswahl aus den Briefen, die im Dezember 2020 VHS-Dozent*innen an Abgeordnete und Senator*innen geschrieben und der Vertretung der Berliner VHS-Dozent*innen mitgeteilt haben.

    Bezüglich der sozialen Absicherung bei Krankheit sieht die politische Situation forgendermaßen aus: Im Berliner Regierungsprogramm von SPD, Linken und Grünen 2017 haben wir einen verbalen Erfolg erzielt. Dort heißt es unter anderem: „Für arbeitnehmerähnliche Beschäftigte will die Koalition eine tarifvertragliche Regelung abschließen.“ Dazu kam es bisher nicht.

  • Aktion soziale Absicherung
    Die Berliner VHS-Dozent*innenvertretung plant zwei Aktionen: - am Mittwoch 13.1. , 10-12 Uhr Aktion vor dem Roten Rathaus zum Thema Krankheit und - am Montag 18.1. , 10-12 Uhr Aktion vor der VHS Schöneberg am Barbarossaplatz zum Thema Kurzverträge Selbstverständlich werden diese keine Massenstraßenveranstaltungen sein, sondern kleine, corona-konforme Aktionen. Eventuell auch nur eine Mahnwache - mit viel Abstand und Maske, alles draußen. Gleichzeitig bereitet die Berliner VHS-Dozent*innenvertretung eine Presse-Aktion mit  Fotos  und Hintergrundinfos für die Presse vor.