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ANSPRECHPARTNER:INNEN + KONTAKTE FÜR BERLINER VOLKSHOCHSCHULDOZENT:INNEN: auf Bundes-, Landes- sowie Bezirksebene.

RESOLUTIONEN DER VOLLVERSAMMLUNG DER VHS-DOZENT*INNEN

2026: Wir beauftragen die Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung, sich weiterhin mit ver.di für soziale und finanzielle Verbesserungen in unserer Berufsgruppe sowie gegen den Zulassungsstopp für Integrationskurse einzusetzen. Die Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung soll ihre Kontakte in der Politik fortsetzen und ausbauen: mit dem Berliner Senat, den Verwaltungen sowie mit Abgeordneten der Parlamente und anderen Akteur*innen in Berlin und bundesweit.

1. Die Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung soll folgende Forderungen zur VHS-Beschäftigungsstruktur nach dem Herrenberg-Urteil stellen.
Bei der neuen bundesgesetzlichen Regelung zur Selbstständigkeit soll die soziale Absicherung für Berliner Kursleitende erhalten und verbessert werden. Die Vertretung setzt sich dafür ein, dass Dozent*innen in den Umwandlungsprozess aktiv einbezogen werden. Weiterentwicklung des Drei-Säulen-Konzepts des Berliner Senats
Säule 1 Festanstellungen
a. Eingruppierung in mindestens Entgeltgruppe 12
b. Berücksichtigung der freiberuflichen Berufsjahre als Lehrende bei den Erfahrungsstufen
c. Option auf Umwandlung in eine feste Stelle für VHS-Dozent*innen aus allen Programmbereichen
Säule 2 Arbeitnehmerähnliche
Erhalt der sozialen Errungenschaften (wie in den VHS-Ausführungsvorschriften)
Darüber hinaus:
a. Abführen der Beiträge von der VHS direkt an die Sozialkassen
b. Arbeitslosenversicherung für Dozent*innen, hälftig von VHS
c. Bei Kursverlust – Ausfallzahlung von 90 Prozent
d. 30 Tage Urlaub
e. Jahresausgleichszahlung bei deutlicher Auftragsminderung gegenüber dem Vorjahr
f. Tarifvertrag nach dem Vorbild bei öffentlichen-rechtlichen Rundfunkanstalten
Säule 3 freie Freie
Bei Sozialversicherungspflicht (über Minijob hinaus): hälftige Beiträge des Auftraggebers

2. Die Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung soll sich für die Rücknahme des
Zulassungsstopps für Integrationskurse einsetzen.
Die Folgen des Zulassungsstopps betreffen an den Berliner Volkshochschulen circa 800 Deutsch-dozent*innen sowie andere Beschäftigte an den Berliner Bildungsträgern, die ebenfalls Integrationskurse anbieten. Es geht um eine Bedrohung unserer Arbeitsplätze und Existenzgrundlage. Die
Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung soll bundesweit mit Einrichtungen und politischen Kräften zusammenarbeiten, um über Gespräche, Petitionen und Aktionen den Protest gegen den Zulassungsstopp zu stärken.

3. Die Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung soll zudem: 
a. mit den bezirklichen Kursleitenden-Vertretungen zusammenarbeiten
b. die Einbeziehung von arbeitnehmerähnlichen freien Mitarbeiter*innen in das Berliner
Personalvertretungsgesetz weiterverfolgen
c. schnelle und flexible Lösungen für die Dozent*innen fordern, die von der Deutschen
Rentenversicherung als „abhängige Beschäftigte“ erklärt werden
d. sich für ein faires Konfliktmanagement an den Volkshochschulen einsetzen
e. weiterhin auf aktuelle Ereignisse reagieren.

 

2024: Die Dozent:innen der VHS haben am Sa. 21.9. eine sehr erfolgreiche Vollversammlung mit 80-90 Personen in Präsenz und 70 online gehalten.  Die anwesenden Kolleg:innen wollen sich engagieren, um mindestens den aktuellen Zustand zu erhalten, und werden keine Verschlechterungen akzeptieren. Zudem erteilten sie der neu gewählten Berliner VHS-Dozent:innenvertretung die Aufgabe, sich am vom Berliner Senat gestarteten Prozess für ein 3Saeulen_Konzept aktiv zu beteiligen.

2022: Am 17.06.2022 hat die Vollversammlung eine neue Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung gewählt und eine Resolution verabschiedet.  Bei der Vollversammlung 2022 hat sich eine AG gebildet, die sich mit der Faire VHS und dem Faires Konfliktmanagement beschäftigen wird, nach dem Modell der VHS-Mitte.

2021: Am 6.11.2021 hat die Vollversammlung an die derzeitige Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung  bis zur Neuwahleinen einen Arbeitsauftrag gegeben. Zudem hat sie eine berlinweite Zusammenarbeit der bezirklichen VHS-Kursleitenden-Vertretungen beschlossen.

2020: Resolution der Vollversammlung Berliner VHS-Dozent*innen 7.11.2020

2019: Resolution der Vollversammlung Berliner VHS-Dozent*innen 2.11.2019  und VHS-Dozent*innen for Future.

2018: Resolution der Vollversammlung Berliner VHS-Dozent*innen 2018 13.10. 2018 

 

DOKUMENTE VON VER.DI

Brief von der Vertretung der Berliner VHS-Dozent*innen und von ver.di gegen dem Schlussbericht vom Senat vom 27.11.2020 zu „Mehr soziale Sicherheit für Volkshochschul-Dozent*innen“

Stellungnahme des Fachbereichs Musik von ver.di Berlin-Brandenburg zu dem Haushalt 2020/2021 und den Musikschulen

Film über die Aktion der Musikschulenlehrer*innen und VHS-Dozent*innen vor der Senatsverwaltung für Finanzen am 3. Mai 2019.

 

BESCHLÜSSE DES BERLINER ABGEORDNETENHAUS (AH) UND DES SENATS

Am 27.11.2020 hat der Berliner Senat einen Schlussbericht zu „Mehr soziale Sicherheit für Volkshochschul-Dozent*innen“

Am 4.6.2020 hat das Berliner AH den Antrag „Mehr soziale Sicherheit für Volkshochschuldozent*innen“ angenommen.

Am  27.3.2020 hat das „Rundschreiben IV Nr. 29/2020“ der Senatsverwaltung für Finanzen die Weiterzahlung der Honorare während der Corona-bedingte Schließung ermöglicht.