„Wir brauchen das lebenslange Lernen!“, sagt Torsten Kühne, Staatssekretär für Bildung in Berlin

Von | 22. Juni 2026

Der Journal der Gesellschaft zur Förderung der Volkshochschulen in Berlin hat Torsten Kühne, Staatssekretär für Bildung in Berlin, interviewt. Siehe: https://www.vhs-foerdergesellschaft-berlin.de/redaktion/ und https://www.vhs-foerdergesellschaft-berlin.de/wp-content/uploads/2026/06/02_Torsten-Kuehne-Interview-1.pdf

Ab Seite 3 geht es um die VHS.

Interessant sind u.a. die Aussage, dass der Senat die Finanzierungssystematik auf solide Füße stellen will. Jetzt haben die Berliner Bezirke im Rahmen der Kosten-Leistungs-Rechnung einen Verzug über zwei Kassenjahre. Gerade beim Aufwuchs wachsen die Ressourcen zeitverzögert hinterher mit. Die  Senatsbildungsverwaltung wird jetzt den Verwaltungsreform-Prozess nutzen, das auf andere Füße zu stellen.
Die Honorarmittel werden Teil des Personalplafonds, so dass dann schon mit der Haushaltsplan die Personalmittel für die freien Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt werden.

In Bezug auf Herrenberg-Urteil betont Herr Kühne, dass das Hauptziel des Senats die
dauerhafte Planungssicherheit ist. Er argumentiert, dass die VHS Flexibilität brauchen, fügt aber hinzu, dass er sich „im Bereich der Erwachsenenbildung/Weiterbildung bestimmte Bereiche vorstellen [kann], wo eine Festanstellung Sinn macht. Ich bin wieder bei dem Thema Integration und Sprachkurse, weil ich das als Daueraufgabe sehe und dort verlässliche Strukturen nötig sind.“   

Nennenswert ist auch seine Aussage, dass es nicht überraschend wäre, wenn die Übergangsregelung nochmal über 2027 hinaus verlängert wird.