{"id":1091,"date":"2017-12-07T15:28:16","date_gmt":"2017-12-07T13:28:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vhs-tarifvertrag.de\/wordpress\/?p=1091"},"modified":"2020-03-06T19:51:03","modified_gmt":"2020-03-06T17:51:03","slug":"ein-schritt-vor-ein-schritt-zurueck-ein-schritt-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vhs-tarifvertrag.de\/wordpress\/?p=1091","title":{"rendered":"Ein Schritt vor, einer zur\u00fcck, einer weiter!"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #ff6600;\"><em>Ein Schritt vor: Deutliche Honorarerh\u00f6hung f\u00fcr alle VHS-Dozent*innen!<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff6600;\"> <em>Ein Schritt zur\u00fcck: VHS-Tarifvertrag wird dem Land Berlin untersagt.<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff6600;\"> <em>Ein Schritt weiter: Wir k\u00e4mpfen f\u00fcr soziale Absicherung an der VHS!<\/em><\/span><\/h3>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1142 \" src=\"http:\/\/www.vhs-tarifvertrag.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/35-Euro-VV-1-300x158.jpg\" alt=\"\" width=\"427\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.vhs-tarifvertrag.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/35-Euro-VV-1-300x158.jpg 300w, https:\/\/www.vhs-tarifvertrag.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/35-Euro-VV-1-768x404.jpg 768w, https:\/\/www.vhs-tarifvertrag.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/35-Euro-VV-1-1024x539.jpg 1024w, https:\/\/www.vhs-tarifvertrag.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/35-Euro-VV-1-660x348.jpg 660w\" sizes=\"auto, (max-width: 427px) 100vw, 427px\" \/><\/p>\n<p><strong>Die gute Nachricht zuerst<\/strong>: Alle VHS-Dozent*innen der Honorargruppe 1.2 (akademische Qualifikation) erhalten bis August 2019 35 Euro pro Unterrichtseinheit \u2013 wie jetzt schon in Integrationskursen. Das betrifft alle Deutsch- und Fremdsprachenkurse und auch andere Bereiche \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob jemand arbeitnehmer\u00e4hnlich ist oder nicht. Eine gute Nachricht auch f\u00fcr die anderen Honorargruppen: Alle Eingangshonorare (HonGr 1.1 bis 3.2) werden in Relation zur HonGr 1.2 erh\u00f6ht! Auch das haben wir erreicht.<\/p>\n<p>Am 29. November 2017 ist der Bildungshaushalt und hier die&nbsp;<strong>Honorarerh\u00f6hung f\u00fcr uns VHS-Dozent*innen im Hauptausschuss beschlossen worden<\/strong>. Einige der folgenden Informationen sind noch nicht offiziell ver\u00f6ffentlicht. Wir gehen aber davon aus, dass sie halten: Die Anhebung der VHS-Honorare auf 35 Euro\/UE in der Honorargruppe \u201eHonGr 1.2\u201c geschieht in zwei Schritten: Der erste Schritt erfolgt zum 1.8.2018 von jetzt 27,41 Euro auf dann 31,69 Euro\/UE (statt der urspr\u00fcnglich geplanten 28,38 Euro). Der zweite Schritt kommt zum 1.8.2019 auf dann 35 Euro (statt der geplanten 29,05 Euro).<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Finanzierung werden die bezirkliche Haushalte zweckgebunden 2018 um 880.000 Euro und&nbsp;2019 um 3.000.000 Euro erh\u00f6ht. Diese erh\u00f6hten Tabellenwerte (31,69 und 35 Euro) sind die neue Untergrenze der Bandbreite in der \u201eHonGr 1.2\u201c. Das hei\u00dft auch, die Zuschl\u00e4ge f\u00fcr Arbeitnehmer\u00e4hnlichkeit auf diese Honorare werden angehoben: Arbeitnehmer\u00e4hnliche Dozent*innen in Gruppe 1.2 erhalten somit ab dem 1.8.2018 erh\u00f6hte Zuschl\u00e4ge je UE in H\u00f6he von 5,13 Euro und ab dem 1.8.2019 in H\u00f6he von 5,67 Euro pro UE auf das Mindesthonorar der neuen Bandbreite.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Auf das Basishonorar (ohne Zuschl\u00e4ge) erhalten nunmehr alle VHS-Dozent*innen der Honorargruppe 1.2 eine Tariferh\u00f6hung 2018 in H\u00f6he von 3,31 Euro\/UE. Dies entspricht einer Honorarerh\u00f6hung von 11,66 %. 2019 erhalten diese Dozent*innen eine Tariferh\u00f6hung ebenfalls von 3,31 Euro. Das entspricht einer Erh\u00f6hung von 10,44 %. <strong>Damit erh\u00f6ht sich das Honorar im Laufe von zwei Jahren um 22 %!<\/strong><\/p>\n<p>Wir sehen diese Erh\u00f6hungen als Ergebnis unserer gemeinsamen Anstrengungen! Im Laufe der Jahre haben wir uns Zug\u00e4nge in die Politik geschaffen, die fruchtbar sind. Basis daf\u00fcr ist die Vernetzung unter uns VHS-Dozent*innen und unsere gewerkschaftliche Anbindung. Und doch: Die Angleichung an das Bundesniveau der Integrationskurse von 35 Euro\/ UE h\u00e4tte fr\u00fcher als 2019 kommen m\u00fcssen. Dieser Wehrmutstropfen zeigt uns, dass wir noch st\u00e4rker werden m\u00fcssen. Gerade auch im Hinblick auf die ausstehenden Verhandlungen \u00fcber eine bessere soziale Absicherung.<\/p>\n<p><strong>Hier zeigt sich aktuell, dass die Politik nicht \u2013 wie angek\u00fcndigt \u2013 ihr beschlossenes Regierungsprogramm umsetzt<\/strong>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-53 alignright\" src=\"http:\/\/www.vhs-tarifvertrag.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/vhs_logo_rund2-300x298.png\" alt=\"\" width=\"243\" height=\"241\" srcset=\"https:\/\/www.vhs-tarifvertrag.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/vhs_logo_rund2-300x298.png 300w, https:\/\/www.vhs-tarifvertrag.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/vhs_logo_rund2-300x298-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px\" \/><\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>F\u00fcr die arbeitnehmer\u00e4hnlichen Lehrkr\u00e4fte an den Berliner Musikschulen und Volkshochschulen haben wir in diesem Jahr den Senat zu Tarifverhandlungen aufgefordert \u2013 nachdem die drei Regierungsparteien unserem politischen Druck im Rahmen der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin nachgegeben und Tarifverhandlungen zugesagt hatten. Aber <strong>Tarifverhandlungen wurden dem Land Berlin \u2013 und damit uns \u2013 verwehrt<\/strong>.<\/p>\n<p>In den Richtlinien der Regierungspolitik wurde vom Berliner Parlament am 10.1.2017 als verpflichtend beschlossen: \u201e\u00d6ffentlichen Dienst zum Vorbild machen \u2013 Den \u00d6ffentlichen Dienst wird der Senat zum Vorbild f\u00fcr gute Arbeit machen. Die Entlohnung der als Honorarkr\u00e4fte t\u00e4tigen Lehrkr\u00e4fte an Volkshochschulen und Musikschulen wird der Senat erh\u00f6hen und pr\u00fcfen, wie eine bessere soziale Absicherung erreicht werden kann. Daf\u00fcr werden bei dauerhaftem T\u00e4tigkeitsbedarf Honorarvertr\u00e4ge in Arbeitsvertr\u00e4ge umgewandelt, mit einem Zwischenziel von mindestens 20 Prozent Festangestellten bis 2021. F\u00fcr arbeitnehmer\u00e4hnliche Besch\u00e4ftigte will der Senat eine tarifvertragliche Regelung abschlie\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Vor wenigen Wochen beantragte das Land Berlin in der Tarifgemeinschaft deutscher L\u00e4nder (Arbeitgeber), Tarifverhandlungen in Berlin f\u00fcr den Bereich der Lehrkr\u00e4fte an Musikschulen und Volkshochschulen f\u00fchren zu d\u00fcrfen. Als Teil der Tarifgemeinschaft muss jedes Bundesland satzungsgem\u00e4\u00df eine Vollmacht f\u00fcr eigene Tarifverhandlungen einholen.<\/p>\n<p>Am 21. November 2017 haben wir pers\u00f6nlich vom Berliner Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Finanzen offiziell erfahren, dass das Land Berlin mit uns keinen Tarifvertrag schlie\u00dfen darf. Die Tarifgemeinschaft deutscher L\u00e4nder habe die Erlaubnis nicht erteilt. Die Gr\u00fcnde wurden uns nicht n\u00e4her erl\u00e4utert. Damit hat man uns die M\u00f6glichkeit genommen, f\u00fcr unseren VHS-Tarifvertrag zu werben und die ablehnende Haltung mit Argumenten zu&nbsp;\u00e4ndern. Wir halten diese Art der Kommunikation zwischen einer legitimierten Gewerkschaft und der Politik f\u00fcr falsch. Sie erinnert stark an die alte \u201eBasta\u201c-Politik.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Unabh\u00e4ngig davon, ob das Land Berlin Tarifverhandlungen f\u00fchren darf oder nicht, werden wir darauf dr\u00e4ngen, mit dem Senat \u00fcber unsere Forderungen zu verhandeln, um unsere Vorstellungen von Guter Arbeit im Land Berlin an Volkshochschulen und Musikschulen durchzusetzen. Auch wenn die Form des Tarifvertrages nicht \u201eerlaubt\u201c ist, werden wir Formen finden, um unsere Inhalte in die Regularien der Arbeits-\/Auftragsbedingungen im Land Berlin einzubringen. Wir fordern eine Bezahlung wie angestellte Lehrk\u00e4rfte mit vergleichbarer Qualifikation, die Sicherung von Besch\u00e4ftigung und Auftragsvolumen, die Verbesserung der Ausfallzahlung im Krankheitsfall, betriebliche Altersversorgung, Mutterschutz und Elternzeit \u2013 und anderes Wichtiges mehr.<\/p>\n<p>ver.di geht davon aus, dass die beteiligten Senatsverwaltungen uns \u2013 als legitimierte Interessensvertreter*innen der betroffenen Lehrkr\u00e4fte \u2013 ma\u00dfgeblich an den L\u00f6sungen f\u00fcr eine \u201ebessere soziale Absicherung\u201c beteiligen. Nur so kann das beschlossene Versprechen des Berliner Senats eingel\u00f6st werden.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><strong>Darum jetzt <a href=\"https:\/\/mitgliedwerden.verdi.de\/beitritt\/verdi\">Mitglied werden<\/a> \u2013 denn ohne Mitglieder keine Gewerkschaft und ohne Gewerkschaft keine Verhandlungen zur Verbesserung der sozialen Lage der VHS-Dozent*innen!<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.vhs-tarifvertrag.de\/wordpress\/?attachment_id=1097\">Mitteilung in .pdf<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Schritt vor: Deutliche Honorarerh\u00f6hung f\u00fcr alle VHS-Dozent*innen! Ein Schritt zur\u00fcck: VHS-Tarifvertrag wird dem Land Berlin untersagt. 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