Ziele

vhs_logo_rund2-300x298Hintergrund

Ewa 650 der 3000 Berliner VHS-Dozent*innen arbeiten hauptberuflich für die VHS. Sie unterrichten u.a. Deutsch für Zuwander*innen, leiten Fremdsprachen-, Computer oder Kunstkurse. Tat für Tag engagieren sie sich für die Bildung. Dennoch werden sie mit nur kurzfristigen Verträgen freiberuflich beschäftigt und verdienen trotz Studium miserabel. Bei Vollzeit ca. 1300 Euro nach Abzügen, Rente um die 500 Euro.

Auch im Jahr 2016 setzt die Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung ihren Kampf für faire Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit fort. Im Berliner Wahlkampf 2016 führen wir mit Politiker*innen aller Fraktionen Gespräche über unsere Forderungen. Bis 1992 waren die Berliner VHS-Honorare orientiert an BAT III (Bundesangestelltentarif), Bezahlung von angestellten Lehrer*innen. Das entspricht Heute die Entgeltgruppe 11.

Forderungen

Wir fordern eine Bezahlung wie angestellte Lehrer*innen mit vergleichbarer Qualifikation gemäß Entgeltgruppe 11. Diese entspricht bei freiberuflicher Beschäftigung – auch für nicht arbeitnehmerähnliche Dozent*innen – 60 € pro Unterrichtseinheit.

Für die arbeitnehmerähnlichen Dozent*innen fordern wir:

  • Option Anstellung oder Freiberuflichkeit
  • Bei Freiberuflichkeit 60 € pro UE plus Zuschläge
  • Arbeitgeberanteil direkt an die Sozialversicherung
  • Tarifvertrag für Arbeitnehmerähnliche
  • 100% Ausfallzahlung bei Krankheit ab dem 1. Tag
  • Mutterschutz und Wiedereinstieg
  • Rente auf Lehrer*innen-Niveau
  • Personalvertretungsrechte