Der gewerkschaftliche Arbeitskreis der DozentInnen an den Berliner VHSen und ihre Tarifkommission hat in den letzten Wochen einiges auf die Beine gestellt, um die politischen Parteien im Abgeordnetenhaus von der Notwendigkeit tariflicher Regelungen zu überzeugen: So wurden alle Abgeordneten angeschrieben, um die sozio-ökonomische Situation der DozentInnen publik zu machen. An den Innensenator – der für den öffentlichen Dienst und das Personal zuständig ist – wurde ebenfalls ein Schreiben gerichtet. Fühlung zu allen Fraktionen und den Mitgliedern des Bildungsausschusses wurde hergestellt. Auch die Landesverbände der Parteien wurden in ihren Sprechstunden aufgesucht. Und während der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen wurde das Portal “abgeordnetenwatch.de” dazu genutzt, von den Kandidaten eine Positionierung zur Zukunft der DozentInnen an den VHSen einzufordern.
Insgesamt also Wochen voller Aktivität, die für den weiteren Verlauf der Kampagne ein Fundament gelegt haben. Die stetige Anstrengung im Kampf um faire Arbeitsbedingungen an den VHSen hat auch schon einen greifbaren Erfolg gezeigt: Unter den 600 arbeitnehmerähnlichen DozentInnen konnte der Organisationsrad auf über 30% gesteigert werden.