Die Berliner VHS-Dozent/innen-Vertretung setzt ihre Kampagne für faire Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit fort. Nur durch einen Tarifvertrag, wie er schon seit Jahren gefordert wird, ehrhielten die Dozent/innen die Chance einer verlässlichen Lebensplanung und Absicherung im Krankheitsfall. Denn bis heute sind die VHS-Dozent/innen in einer prekären Lage:
“VHS-Lehrkräfte arbeiten auch bei langjähriger Beschäftigung immer nur auf der Basis von kurzfristigen Honorarverträgen. Das durchschnittliche Monatseinkommen beträgt – trotz Zuschlägen zur Kranken- und Rentenversicherung – bei Vollzeit nur ca. 1200 Euro nach Abzügen. Davon lässt sich ein Honorarausfall bei Krankheit nicht kompensieren. Ebensowenig kann man davon Rücklagen fürs Alter bilden, um die künftige Rente von etwa 5oo Euro aufzustocken.”
Mit dem Appell soll die Öffentlichkeit sensibilisiert und der Senat aus seiner unsozialen Blockadehaltung gelöst werden. Den vollständigen Appell finden Sie hier. br>