Öffentlichkeitsoffensive der Tarifkommission

Der gewerkschaftliche Arbeitskreis der DozentInnen an den Berliner VHSen und ihre Tarifkommission hat in den letzten Wochen einiges auf die Beine gestellt, um die politischen Parteien im Abgeordnetenhaus von der Notwendigkeit tariflicher Regelungen zu überzeugen: So wurden alle Abgeordneten angeschrieben, um die sozio-ökonomische Situation der DozentInnen publik zu machen. An den Innensenator – der für den öffentlichen Dienst und das Personal zuständig ist – wurde ebenfalls ein Schreiben gerichtet. Fühlung zu allen Fraktionen und den Mitgliedern des Bildungsausschusses wurde hergestellt. Auch die Landesverbände der Parteien wurden in ihren Sprechstunden aufgesucht. Und während der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen wurde das Portal “abgeordnetenwatch.de” dazu genutzt, von den Kandidaten eine Positionierung zur Zukunft der DozentInnen an den VHSen einzufordern.

Insgesamt also Wochen voller Aktivität, die für den weiteren Verlauf der Kampagne ein Fundament gelegt haben. Die stetige Anstrengung im Kampf um faire Arbeitsbedingungen an den VHSen hat auch schon einen greifbaren Erfolg gezeigt: Unter den 600 arbeitnehmerähnlichen DozentInnen konnte der Organisationsrad auf über 30% gesteigert werden.

Rot-schwarzer Koalitionsvertrag ausgewertet

Im Folgenden finden Sie eine Auswertung des rot-schwarzen Koalitionsvertrags aus tarifpolitischer Sicht. Es wurden einige für unser Anliegen an den VHSen wichtige Formulierungen gefunden. Diese können im weiteren Verlauf der Gespräche zur Verhandlungsaufnahme genutzt werden.

Hier finden Sie die Auswertung.

Tarifbrief an Berliner SPD und CDU

Die ver.di Landesbezirksleiterin Susanne Stumpenhusen und der Berliner GEW-Vorsitzende Hartmut Schurig haben gemeinsam einen Tarifbrief an die Berliner SPD und CDU geschrieben. Damit soll den regierenden Parteien nahegelegt werden, die dringendsten Probleme der VHS-Dozentinnen endlich zu lösen. Aufmerksam gemacht wird auf die Notwendigkeit von:

• Ankoppelung der Honorare an die Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst Berlin
• Honorarfortzahlung im Krankheitsfall und Altersvorsorge
• Mindestbeschäftigungsumfang
• Interessenvertretung der Arbeitnehmerähnlichen

Den gesamten Brief können Sie hier lesen.